Der Drache Fafnir: Ein legendäres Denkmal

Restaurierung Der Drache Fafnir: Ein legendäres Denkmaldes Flachreliefs von Ernst Wille am Agrippabad

Der Drache Fafnir: Ein legendäres Denkmal

Ort: Nibelungenhalle Königswinter

Objekt: Skulptur „Drachen Fafnir“

Bildhauer und Architekt: Josef Krings


Als Hüter des „Rheingolds“ in der Nibelungenhalle in Königswinter ist der Drache Fafnir ein symbolträchtiges Werk aus dem Jahr 1933, das unter Denkmalschutz steht. Diese von Josef Krings zu Ehren Richard Wagners geschaffene Skulptur verkörpert den Drachen Fafnir der Nibelungensage.
Die Skulpturist weit mehr als nur ein Kunstwerk, sie ist ein Pfeiler des rheinischen Kulturerbes.



Der Drache Fafnir: Ein legendäres Denkmal

Erhaltungszustand: Kritisch Starker Moosbefall am Schwanz des Drachen
Erhaltungszustand: Kritisch Starker Moosbefall am Schwanz des Drachens.
Die durch eine dicke Moosschicht verdeckten Schäden am Beton sind erheblich: Risse, Abbröckelungen und Materialverlust. Die Vegetation hält Feuchtigkeit zurück, was zu Frost-Tau-Wechseln und Salzausblühungen führt, die die Struktur tiefgreifend schädigen.

Schonende Reinigung der Oberfläche
Schonende Reinigung der Oberfläche
Der auf der Skulptur befindliche Moosbewuchs wirkte wie ein Schwamm. Die gestaute Feuchtigkeit drängte in den Beton ein und verursachte schwere Bauschäden.

Schalenbildung: ein Anzeichen für einen Bruch
Schalenbildung: ein Anzeichen für einen Bruch
Das Oberflächenparallele Ablösen von Betonplatten, auch „Schalen“ genannt, ist das kritische Stadium vor dem Abbröckeln. Verursacht durch rostende Bewehrungsstäbe, die aufquellen und den Untergrund aufbrechen, wird dieses Phänomen durch Frost-Tau-Wechsel noch verstärkt. Dieser Prozess schwächt die strukturelle Integrität des Drachen, indem er die Homogenität des Betons zerstört.

Rissinjektionen mit kleineren und größeren Spritzen
Rissinjektionen mit kleineren und größeren Spritzen
Schon während der Reinigungsmaßnahmen wurden zahlreiche Betonteile, meist in Form von Schalen, festgestellt. Lose Betonsubstanz als auch Teile mit mangelnder Anbindung an die eigentliche Skulptur wurden vorsichtig abgenommen, schonend gereinigt und anschließend wieder an die ursprüngliche Position replatziert.

Schnitt zur Öffnung des Drachens Innenstruktur: kritische Korrosion
Schnitt zur Öffnung des Drachens Innenstruktur: kritische Korrosion

Öffnung in der Seite des Drachens
Öffnung in der Seite des Drachens.

Innenstruktur: kritische Korrosion
Innenstruktur: kritische Korrosion
Während die zentrale Säule unversehrt geblieben ist, ist der obere Stützträger stark von Rost befallen. Dieser fortgeschrittene Verfall der Stahlkonstruktion gefährdet die Stabilität der Skulptur.

Blick ins Innere der restaurierten Skulptur, mit Holz und neuen Metallträgern.
Blick ins Innere der restaurierten Skulptur, mit Holz und neuen Metallträgern..

Zerstörte Kralle eines Drachenfußes
Zerstörte Kralle eines Drachenfußes
An einigen Stellen waren Materialverluste zu verzeichnen, die nicht mehr mit Original-Ersatzteilen behoben werden konnten.

Rekonstruierter Drachenfuß
Rekonstruierter Drachenfuß
Fehlende oder nicht wiederherstellbare Teile (Krallen, Schuppen) wurden mit einem speziell angefertigten Mörtel nachgebildet, der dem ursprünglichen Beton entspricht.

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